Diagnose & Behandlung

Eine Kurzsichtigkeit oder auch Myopie ist gegeben, wenn der Brennpunkt des einfallenden Lichtes in das Auge nicht auf sondern vor der Netzhaut liegt. Das nahe liegende Umfeld wird scharf erkannt, während die Ferne nur mehr verschwommen wahrgenommen wird. Oftmaliger Grund ist eine genetisch bedingte zu längliche Form des Augapfels.

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Von Weitsichtigkeit oder auch Hyperopie spricht man, wenn der Brennpunkt des einfallenden Lichtes in das Auge hinter der Netzhaut liegt. Weit entfernte Gegenstände werden scharf oder einigermassen scharf, nahe gelegene können nur mehr unscharf wahrgenommen werden. Häufige Ursache ist ein im Verhältnis zur Brechkraft zu kurzer Augapfel.

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Der Astigmatismus ist im Allgemeinen auch als Hornhautkrümmung oder Stabsichtigkeit bekannt. Hierbei kommt es zu einer Bündelung der einfallenden Lichtstrahlen nicht in einem Punkt, sondern auf einer sogenannten Brennlinie. Gegenstände sehen sowohl in der Ferne, als auch in der Nähe verzerrt und unscharf aus.

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Die Alterssichtigkeit oder auch Presbyopie ist eine ständig fortschreitende, altersbedingte Verringerung der Nahanpassung des Auges. Die Linse verliert im Laufe des Lebens an Elastizität und dadurch die Fähigkeit sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen (Akkommodation).

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Der Graue Star oder auch Katarakt ist die Eintrübung der menschlichen Linse und hat eine Sehschwäche zur Folge, die sämtliche Sehdistanzen betrifft. Die Eintrübung ist schmerzfrei und kann in jedem Lebensalter, auch bereits in kindlichem Alter, auftreten. Meistens sind es aber Patienten jenseits des 60. Lebensjahres, die betroffen sind.

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Auch unter dem Begriff Glaukom bekannt, kann der Grüne Star unterschiedliche Ursachen haben. Die Erkrankung betrifft die Nervenfasern des Auges und führt durch Schädigung des Sehnerven zu charakteristischen Gesichtsfeldausfällen, die bis zur Erblindung führen können. Gefährlich ist, dass sich das Krankheitsbild meist sehr langsam und unbemerkt entwicket. Einzig regelmässige Untersuchungen können einer verspäteten Glaukom-Diagnose entgegenwirken.

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Eine der häufigsten Netzhauterkrankung überhaupt ist die Maculadegeneration. Sie befällt ausgerechnet die Netzhautmitte, d.h. den gelben Fleck (lateinisch Macula lutea), den Ort der die höchste Dichte an lichtempfindlichen Photorezeptoren (Zapfen) aufweist. Die Abnutzungserscheinungen betreffen also die Stelle mit der höchsten Dichte an Sinneszellen, den Ort des schärfsten Sehens.

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Das Schielen, auch Strabismus genannt, gehört zu den häufigsten Sehstörungen bei Kindern, wobei man in jedem Lebensalter davon betroffen sein kann. Es ist fast nie nur ein kosmetisches Problem, da meistens das räumliche Sehen und manchmal auch das seitliche Gesichtsfeld betroffen ist und somit eine erhöhte Unfallgefahr besteht.

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Trockene Augen mit Rötung, Brennen, Jucken, Fremdkörpergefühl und Sehproblemen gehören zu den häufigsten Augenbeschwerden überhaupt. Diese Beschwerden können bei Entzündungen, gestörtem Tränenfilm, verminderter Lidschlagfrequenz, zu trockener Luft, Sonnenlicht, Überanstrengung durch Augenbrechfehler oder bei einem versteckten Schielen auftreten.

Erst durch eine genaue Augenuntersuchung kann die Ursache bestimmt werden und die erfolgsversprechende Behandlung eingeleitet werden.